Wie spannend! Kaum ist die Fusionsabstimmung vorbei, dauert die Freude der Fusionsbefürworter wohl nicht mehr sehr lange. Durch alljährlich Fr. 780'000.- weniger Finanzausgleich bezahlen wir dem Kanton den Fusionsbeitrag innerhalb von 6 Jahren zurück. Schon wird eine erste Steuererhöhung bekannt, zwar nicht von der neuen Gemeinde aber vom Kanton. Eine weitere wird angedroht. Das was die fusionierten Gemeinden alle an Steuergeschenken erhalten (haben), muss nun der Rest des Kantons mit Steuererhöhungen finanzieren. Und ironischerweise die fusionierten Gemeinden auch gleich mit. Letztlich bleibt also alles beim alten, anstatt dass man die Steuern bei der Gemeinde abliefert, zahlt man sie nun dem Kanton. Dass die Krankenkassenprämien nach oben gehen ist unbestritten, wenn man also alles zusammen rechnet hätte man die Fusion auch ganz einfach sein lassen können.
Es werden weitere solche Geschichten folgen, darauf sind wir schon jetzt gespannt. Was kommt als nächstes? Welche Behauptung der Fusionsturbos wird wohl als nächstes als Lüge entlarvt?
Wir sind gespannt und werden weiter auf diesen Seiten berichten.