Wir bedauern, dass die Mehrheit der Bürger für die Fusion der Gemeinden Goldingen, St. Gallenkappel und Eschenbach waren. Als wir vor einem halben Jahr gegen die Fusion angetreten sind, war uns die Übermacht der Fusionsturbos bei den Gemeindebehörden, den Gemeindeverwaltungen, der Kantonsregierung, des Kantonsparlaments und der Medien bewusst. Trotzdem sind wir der Meinung, dass es wichtig war, die Stimmbürger auch über die Nachteile einer Fusion zu informieren, zumal diese von den Befürwortern ja totgeschwiegen wurden. Wenn nun nach Kenntnis aller Vor- und Nachteile trotzdem eine Mehrheit für die Fusion war, so werden wir dies selbstverständlich respektieren.

 
Wir möchten uns bei allen Stimmbürgern bedanken, die mit uns gegen diese Fusion gekämpft haben. Wir sind stolz, dass wir eine so hohe Stimmbeteiligung hatten.
 
Jetzt erst recht! Das soll auch unser Leitspruch und -gedanke sein für die nächsten Jahre. Wir lassen den Gemeindebehörden keine Ruhe und werden sie stets daran erinnern, dass sie Versprechen abgegeben haben die sie einhalten müssen.
 
Dass ein so tiefer Steuerfuss viele gelockt hat ist einerseits verständlich, andererseits beschämend. Es wird sich zeigen, ob die Befürworter sich dann ebenso stark gegen allfällige Steuererhöhungen einsetzen werden.
 
Wir hoffen aber auch auf die Bürger der fusionierten Gemeinde Eschenbach, dass sie bei den Wahlen auch Kandidaten aus den Aussenbezirken der neuen Gemeinde berücksichtigen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Bedürfnisse auch künftig ausreichend berücksichtigt werden.