Wer die Abstimmungsunterlagen genau durchliest, wird feststellen müssen, dass die Seiten 16, 17 und teils 18 des Vereinigungsbeschluss massgebend sind für die Abstimmung und sich darin nichts verändern darf, ausser an einer ordentlichen Gemeindversammlung. Alles andere sind Vermutungen, die aber jederzeit auf die gewünschte Position geändert werden können.
Wie soll denn eine Integration in einer Gemeinde funktionieren, wenn bereits heute die Frage gestellt wird, warum eine gebürtige Rapperswilerin der contra-fusion vorsteht, und sie bereits seit zehn Jahren die Steuern hier bezahlt? Wie will sich den Goldingen oder St.Gallenkappel in New Eschenbach durchsetzen, wenn nach zehn Jahren Andersdenkende nicht akzeptiert werden? Diskussionen entstehen erst, wenn das Geld knapp wird, was mit einem so tiefen Steuersatz sehr bald sein wird. Auch wenn ich heute zu den Nein-Sagern gehöre, habe ich zu einem späteren Zeitpunkt noch die Möglichkeit, zu verschiedenen Projekten Ja zu sagen. Wenn ich aber als Goldinger heute Ja sagen würde, dann müsste ich immer Ja sagen und den Entscheid von Eschenbach respektieren.
Ich bin der Meinung, dass ich meine Kinder nicht durch eine Fusion faktisch entmündigen darf.
Deshalb werde ich ein Nein zur Fusion einlegen.