Wenn der neue anzunehmende Steuerfuss der fusionierten Gemeinde bei 127% liegt, also 18 – 35% unter den jetzigen Steuerfüssen und die Fusionsbefürworter das anscheinend rechtfertigen können, warum wurde dann in den drei Gemeinden die Steuerfüsse nicht auf Anfang dieses Jahres gesenkt?

Und dann garantieren sie uns den Steuerfuss nur für drei Jahre, was geschieht danach? Dass der Steuerfuss unrealistisch ist, ist wohl allen klar. 

Logisch, man muss dem Volk schliesslich die Fusion verkaufen in dem man sagt, der Steuerfuss könne nur dank der Fusion gesenkt werden. Bei einer gut organisierten, vertieften Zusammenarbeit können genau so viele Kosten eingespart werden.
 
Es ist wohl allen klar, dass die Abstimmung über die Dreifachturnhalle unbedingt vor der Bekanntgabe des Kantonsbeitrages über die Bühne gehen musste, schliesslich hätte man bei einer Annahme noch mehr Kantons-Beiträge erhalten.
 
Es stellt sich einfach die Frage, weshalb der Kanton uns die Goldreservemillionen nur gibt, wenn wir fusionieren. Wenn es nämlich wirklich nur um die Stärkung der Gemeinden gehen würde, dann könnte man die Gemeinden auch ohne Fusionszwang entschulden.