Die Bürgerschaft wird mit einem unrealistisch tiefen Steuerfuss zu einem Ja zur Fusion gelockt. Obwohl im Vereinigungsbeschluss nirgends verbindlich festgelegt wird, wie hoch der Steuerfuss bei einer allfälligen Fusionierung sein wird. Ausserdem überlegt sich niemand, wie sich die Steuern auch ohne Fusion entwickeln könnten.
Goldingen ist nicht so arm wie viele meinen. Wer die Finanzstruktur der Gemeinde studiert stellt schnell fest, dass auch Goldingen immer weniger vom kantonalen Finanzausgleich bezieht. Die Erwähnung des nicht mehr vorhandenen Maximalsteuerfusses ist somit reine Angstmacherei!
Die politische Gemeinde Hemberg ist aufgrund ihrer Flächengrösse und Einwohnerzahl gut zu vergleichen mit der Gemeinde Goldingen. Nur, Hemberg konnte mit einer klugen Finanzstrategie die Steuern innert kürzester Zeit um 14 % senken. Wieso soll dies Goldingen nicht gelingen? Wichtig ist dabei auch zu erwähnen, dass der Gemeinderat Hemberg keinerlei Fusionspläne hegt und das Dorf weiterhin auf einem sicheren und eigenständigen Weg in eine Zukunft mit tiefen Steuern führt. In Anbetracht dieser positiven, finanziellen Zukunftsaussichten stimme auch ich am 11. September 2011 für ein weiterhin eigenständiges Goldingen!