Die Interessengemeinschaft für ein sportives Eschenbach (IGfsE), eine noch junge Organisation im Rickendorf, hat sich mit dem Projekt einer Dreifachturnhalle befasst und nimmt dazu wie folgt Stellung: Die IGfsE begrüsst das Bemühen des Gemeinderates, findet aber, er müsste etwas mutiger zur Sache gehen und dem Stimmbürger eine zukunftsweisendere Lösung präsentieren. Bloss drei Hallen sind nicht genug und dienen bestenfalls einigen Festbrüdern für entsprechende Anlässe und Saufgelage.

Hingegen Freunde des Schwimm- und Tennissports kommen zu kurz. Sie sollen wieder einmal leer ausgehen. Die von ungezählten Eissportfreunden geforderte Kunsteisbahn sollte ebenfalls in das Projekt integriert werden. Im Weiteren fordern wir die Realisierung eines Velodroms rund um die Mehrfachhalle, damit Radsportfreunde nicht mehr den langen Weg bis Oerlikon zurücklegen müssen. Die Mehrkosten wären zwar erheblich wenn nicht gar überrissen, müssten aber im Interesse einer sportbegeisterten Bevölkerung zu verkraften sein, zumal ja die künftigen Mit-Eschenbacher aus Goldingen und St. Gallenkappel uns dereinst kräftig unterstützen würden. Das leidige Parkplatzproblem liesse sich leicht lösen. Es braucht nicht mehr Parkplätze; 73 sind mehr als genug. Dafür aber müssten regelmässig Solar-Shuttle-Busse zwischen der Multifunktions-Halle mit Velodrom und den benachbarten Gemeinden verkehren und Besucher wie Sportler in kürzester Zeit heranführen und wieder zurückbringen. Leider ist die Angelegenheit ein bisschen „verknorzt“, weshalb man Erweiterungswünsche nicht mehr anbringen kann. Wir können am 15. Mai bloss Ja oder Nein zum Projekt einer mickrigen Dreifach-Turnhalle sagen. Darum legen wir – leider, leider – ein herzhaftes Nein in die Urne.

Christine und Erwin Krättli, Co-Präsidium der IGfsE